11. April 2017
Ich bitte nur um das Recht zu leben

Atteinte d'une maladie rare Nadia Coutellier se bat pour que le médicament lui soit remboursé - Son histoire sur L’Evénement syndical, le journal du syndicat Unia, édition n° 15/16 du 12 avril 2017
http://www.evenement.ch/include/mod.print.php?aid=1704


22. März 2017
GOOD NEWS: Kostenübernahme

Mit grosser Freude teilen wir Ihnen mit, dass namhafte Krankenkassen ihren Versicherten die Kostenübernahme von Afamelanotid wieder gewährt haben. Dies erfolgte nach einem intensiven Austausch und dank einer Änderung in der Krankenversicherungsverordnung (KVV), die am 1. März 2017 in Kraft getreten ist.
Wir sind diesen Kassen und allen anderen, die eine lückenlose Vergütung schon immer gewährt haben, sehr dankbar. Die EPP-Patienten bei diesen Kassen können aber nicht vollkommen glücklich sein, und ich selber gehe diesen Freitag mit gemischten Gefühlen zu meiner ersten Afamelanotid-Behandlung in 2017 nach Zürich, weil andere Patienten immer noch auf eine Kostenübernahme durch ein paar letzte Krankenkassen warten. Die Behandlungsungerechtigkeit bleibt: es gibt Kassen, die vergüten, und Kassen, die nicht vergüten, und die somit das solidarische Prinzip der Grundversicherung missachten. Wir hoffen aber, dass diese letzten Versicherer wie alle anderen die Kostenübernahme auch bald gewähren werden.
Wir bleiben auf jeden Fall sehr wachsam, denn auch die jüngsten Verordnungsänderungen lösen das Problem der Einzellfallentscheide nicht und garantieren längerfristig keine nachhaltige Medikamentenversorgung - Die Gefahr vor Behandlungsungerechtigkeiten bleibt bestehen und auf politischer Ebene muss noch mehr getan werden, um diese Systemfehler vollständig zu beseitigen. Wir bleiben also dran! Besuchen Sie diese Seite regelmässig für weitere Entwicklungen. Danke für Ihre Unterstützung.


27. Februar 2017
Berner Zeitung Artikel - Die Schattenfrau

Die Berner Zeitung hat heute die rührende Geschichte von Andrea Ryter und der entscheidenden Begegnung mit Frau Prof. Dr. Elisabeth Minder veröffentlicht:
http://www.bernerzeitung.ch/wissen/medizin-und-psychologie/die-schattenfrau/story/23759034
oder
http://www.berneroberlaender.ch/wissen/medizin-und-psychologie/die-schattenfrau/story/23759034


22. Februar 2017
Le rendez-vous santé: Anne-Françoise Auberson et Nadia Coutellier évoquent les maladies rares

RTS Infos Le 12:45 Témoignage de Nadia, atteinte de PPE, et Anne-Françoise Auberson, présidente de Proraris:
https://www.rts.ch/play/tv/12h45/video/le-rendez-vous-sante-anne-franoise-auberson-et-nadia-coutellier-evoquent-les-maladies-rares?id=8409124


20. Februar 2017
Patienten müssen weiter bangen - Aktueller Tages-Anzeiger Artikel

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/sozial-und-sicher/patienten-muessen-weiter-bangen/story/30508533


16. Februar 2017
Unterstützen Sie Bordeaux

https://www.kisskissbankbank.com/devenez-sponsor-de-la-journee-internationale-des-patients-porphyriques


12. Februar 2017
Wichtige Termine

CHUV Lausanne 04.03.2017, Journée internationale des maladies rares en Suisse:
https://www.proraris.ch/maladies-rares/journee-internationale-maladies-rares-suisse-246.html

Bordeaux, France, 25.06.2017, International Porphyria Patient Day:
https://icpp2017.org/patient-day-agenda/


10. Januar 2017
Deutsche Petition

In Deutschland treten immer wieder Verzögerungen und Hürden auf, die die Zugänglichkeit von Afamelanotid erschweren. Die Betroffenen und ihre Patientenorganisation haben die Nase voll! Bitte, unterstützt sie und unterschreibt ihre Petition, damit die Afamelanotid-Behandlung endlich allen Deutschen Betroffenen hindernisfrei zugänglich gemacht wird:
http://change.org/lichtkrankheit


31. Dezember 2016
Happy New Year!

Liebe Freunde/innen, ganz herzlichen Dank für Eure grosse Unterstützung im 2016! Es gibt noch viel zu tun – Verfolgt die Entwicklungen im 2017 weiterhin auf dieser Webseite.
Mit besten Wünschen für ein frohes, erfolgreiches und gesundes Neues Jahr!


14. November 2016
Reaktion auf Le Temps

Schon wieder werden Medikamente für seltene Krankheiten für die Inflation der Gesundheitskosten verantwortlich gemacht, dieses Mal von Herrn Nationalrat Ignazio Cassis, Präsident von Curafutura, der Vereinigung, die die Krankenversicherungen Helsana, CSS und Sanitas vereint, in einem Artikel veröffentlicht in der Zeitung Le Temps: www.letemps.ch/suisse/2016/11/03/sante-prix-debat-lance Le Temps hat den Brief von Rocco Falchetto, Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Porphyrie, als Reaktion auf diesen Artikel veröffentlicht, in dem diese Medikamente zu Unrecht und äusserst oberflächlich als wichtige Ursache der Gesundheitskosten gemacht werden, leider eine bevorzugte Taktik der Krankenversicherungsverter:
www.pressreader.com/switzerland/le-temps/20161114/281676844489757


26. Oktober 2016
Radiovorschau 36.9°

In Erwartung auf den heutigen Fernsehbericht «Julie, Juliane, Rocco… die Revolte der Lichtkranken» um 20h10 auf RTS1, Sendung 36.9°, können Sie schon eine Radiovorschau hier anhören:
http://www.rts.ch/play/radio/cqfd/audio/julie-juliane-rocco-la-revolte-des-malades-de-la-lumiere?id=8084500


18. Oktober 2016
EPP: CSS muss vergüten

Laras Krankenversicherung, Intras, eine Gesellschaft der CSS-Gruppe, hat nach der bekannten Preiserhöhung entschieden, für ihre Afamelanotid-Behandlung nicht mehr aufzukommen, im Gegensatz zu anderen Versicherern, die anderen Patienten die Vergütung gemäss Artikel 71b KVV gewährt haben. Die Zeitung “Il Caffè” hat neulich über den Fall von Lara in den drei unten angegebenen kurzen Artikeln berichtet. Lara hat nicht klein beigegeben, hat mutig für ihre Rechte gekämpft und gegen die Entscheidung von Intras/CSS beim kantonalen Versicherungsgericht des Kantons Tessin einen Rekurs eingelegt – Das Gericht hat ihr Recht gegeben und, folglich, wird jetzt Intras/CSS die Behandlungskosten in vollem Umfang zum neuen kommerziellen Medikamentenpreis zahlen müssen (die Referenz der Entscheidung des Kantonsgerichts weist die Nummer 36.2016.72 auf). Lara konnte endlich wieder aus dem Schatten treten und ein normales Leben wiederaufnehmen, sowohl auf der persönlichen als auch der beruflichen Ebene, und ist nicht mehr Geisel der Entscheidung einer Versicherung, die ihr ein lebensnotwendiges Medikament verwehrt hatte.
Besuchen Sie diese Seite regelmässig für weitere Entwicklungen zu dieser Entscheidung, die ein wichtiger Schritt in Richtung Behandlungsgerechtigkeit darstellt, und dazu beiträgt, EPP-Betroffenen, denen Afamelanotid ungerecht entzogen wurde, Hoffnung zu geben

 

17. Oktober 2016
Morbus Pompe:
KPT muss zahlen

Das Bundesgericht hat ein Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom August 2015 bestätigt und fordert die Krankenkasse KPT auf, für die Behandlung von Morbus Pompe, die für die Klägerin lebensnotwendig ist, aufzukommen. Dieses Medikament wird in der Spezialitätenliste aufgeführt und das BAG hat einen Preis dafür bestimmt. Somit hätte die Krankenkasse die Kosten der Behandlung übernehmen müssen. Sie hatte aber verschiedene Punkte bezüglich der Aufnahme des Medikaments in die Spezialitätenliste kritisiert, unter anderem die Wirksamkeit und die Wirtschaftlichkeit, und lehnte es ab, für die Behandlungskosten aufzukommen. Das Bundesgericht hat nun entschieden, dass die Klägerin die Bedingungen für die Übernahme der Kosten gemäss der Spezialitätenliste erfüllt, und dass die Krankenkassen gegen Aufnahme oder Preis eines in der Spezialitätenliste aufgeführten Medikaments keine Beschwerde machen dürfen. Es ist ein sehr wichtiges Urteil für die Klägerin, die an Morbus Pompe leidet, einer erblich bedingten Stoffwechselkrankheit, die zu fortschreitender Muskelschwäche führt, und die jetzt ihre lebenswichtige Behandlung vollumfänglich zurückbekommt. Juristisch und im Allgemeinen ist es aber auch ein sehr wichtiges Urteil für alle anderen Betroffenen von seltenen Krankheiten, weil es hoffentlich dazu beiträgt, solche Behandlungslücken bedingt durch langwierige und kostspielige Gerichtsverfahren zukünftig zu verhindern und zu einer besseren Behandlungsgerechtigkeit in der Schweiz zu führen. Artikel dazu:
https://www.cash.ch/news/politik/bundesgericht-kpt-krankenkasse-muss-370000-franken-teure-behandlung-ubernehmen-499947